Auswertung 2021

Nina Schirbel • 4. Januar 2022

Auswertung 2021

Ein aufregendes Jahr, welches weiterhin durch Corona geprägt war, in Zahlen:
437 Tiere haben ein neues Zuhause gefunden 
153 Jungs wurden kastriert 
21 Tiere haben wir verloren 
Tierarztkosten insgesamt gerundet 7752€
In der Klappe waren im Februar ein Pärchen, ein Bock und nochmal ein Bock, im Juni ein Weibchen und zwei Böckchen.
Im März hatten wir zudem ein Fundtier aus dem Wald bekommen, ein sehr lieber umkastrierter Bock.

(Nächstes Jahr zählen wir dann noch die vielen tragenden Weibchen und die Babys die bei uns geboren wurden 😄 und auch die Anzahl der Leihmeeris wäre interessant) 

Wir bedanken uns herzlich bei Euch allen für Eure Unterstützung, das Vertrauen in uns und den regen Austausch über allerlei Meeri-Themen. 
von Nina Schirbel 23. Januar 2026
Das Jahr 2025 hatte ähnlich viele Vermittlungen wie das Jahr zuvor. Insgesamt konnten, wenn wir niemand vergessen haben, 332 Tiere in ein schönes neues Zuhause vermittelt werden. 57 Tiere davon gingen als Leihmeeri zu Senioren, um diese bis zum Tod zu begleiten. Vor allem Dezember und Januar kommen die meisten Leihmeeris zu uns zurück, 2025 waren es somit 35 Rückläufer. Bereits im Januar ging es mit dem bislang größten Notfall seit Gründung der Station los. Es wurden durch eine tolle Tierfreundin aus einer dunklen Scheune sage und schreibe 56 Tiere rausgeholt. Alle Jungs waren unkastriert und saßen überwiegend einzeln. Sie mussten dementsprechend viel lernen. Die Weibchen waren alle nicht tragend, da so viel Ordnung in der fensterlosen Scheune herrschte. Im September wurde die süße weiße „Waldmaus“ im Wald gefunden. Mehr tot als lebendig überlebte sie dank schneller Hilfe durch die Tierklinik Schabelhof in Bad Dürrheim. Nach deren Erstversorgung und abgefrorenen Ohrspitzen, hat die Behandlung der Haut Monate gedauert, doch Waldmaus konnte nach Weihnachten dann endlich in ein neues Zuhause ziehen. Auch im September kamen zwei unkastrierte Böckchen aus einer Beschlagnahmung vom VetAmt zu uns. Auch sie fanden nach Kastration auf getrennten Wegen jeweils ein schönes Zuhause. Im Dezember organisierte besagte Tierfreundin vom Januar wieder einen Notfall, wo wir die Hälfte der Tiere aufnehmen konnten. Dies waren 15 Weibchen und 10 Böckchen. Auch hier waren die Tiere zum Glück nach Geschlechtern sortiert, sodass keine Babys auf uns zu kamen. Durch die Notfälle waren es die bislang meisten Kastrationen in einem Jahr: 117. Trotzdem gab es über das Jahr verteilt 9 tragende Weibchen, welche 26 Babys zur Welt brachten, davon 5 tot, Männlich 14 und Weiblich 12. Der größte Teil der tragenden Weibchen konnte erfreulicher Weise wieder in Pflegfamilien untergebracht werden, bis die Babys geboren und groß genug waren. Auch hier hoffe ich, dass ich richtig gezählt habe. So ein Jahr kann ganz schön viele Aufgaben bringen und da muss man gut aufpassen, dass man niemanden vergisst zu notieren für den Jahresabschluss. Noch zur Klappe, welche dieses Jahr so viel wie noch nie seit Aufstellen 2019 verwendet wurde. Wir vermuten, da auch viel kranke Tiere in der Klappe waren, dass viele sich den Tierarzt nicht mehr leisten können. März: 1mk und 2 w April: 1m Juni: 1mk und 2w Juli: 1mk und 1w (hier war Cayler mit chronischem Abszess in der Backe dabei) August: 2w Sept: 1mk und 2w Neben Cyler, welcher sehr krank war/ist, war auch Kasimir mit einem schlimmen immer wiederkehrenden Abszess dabei. Diese beiden Tiere kosten uns nach wie vor viel Geld. Tierarzt und Medikamente kosteten rund 9725€ Zum Abschluss, die Namen Luna und Frieda möchte ich bitte nicht mehr so schnell haben. Bei den Jungs bitte keine Oskars mehr. Auffällig viele Tiere hießen 2025 so. Bitte mal was kreativeres für 2026.
von Nina Schirbel 23. Januar 2026
Meerschweinchenstation Bad Dürrheim Jahresbericht 2024 Das Jahr 2024 war ein durchwachsenes Jahr ohne wirklich herausragende Ereignisse. Aber langweilig ist ja manchmal auch ganz gut. Dies soll aber nicht bedeuten, dass nicht viel geleistet wurde im Namen der Meerschweinchen. Insgesamt, wenn nicht jemand in der Liste fehlt, wurden 331 Tiere vermittelt. Davon sind 24 als Leihmeeri ausgezogen und 27 Leihmeeris sind im Jahr 2024 zu uns zurückgekommen und dann in ein Endzuhause. Wir haben insgesamt 10 tragende Weibchen betreut oder diese in Pflegefamilien untergebracht, welche die Geburt und die Aufzucht der Babys auch mal erleben wollten. Diese Pflegefamilien werden von uns immer betreut und Mama mit Babys kommen anschließend wieder zu uns zurück, außer eines der Tiere möchte behalten werden. Diese 10 Weibchen haben 22 Babys zur Welt gebracht, davon leider 3 tot oder unmittelbar nach der Geburt verstorben. Die Verluste lagen 2024 auf einem Rekordtief, mit nur 6 verstorbenen oder eingeschläferten Tieren. Auch um diese 6 trauerten wir, obwohl es uns glücklich macht, dass nur so wenige Tiere über die Regenbogenbrücke gegangen sind. 83 Kastrationen, so viele wie noch nie zuvor, und diverse Medikament, sowie andere Tierarzttermine und Operationen, ergaben Tierarztkosten von rund 6042€. Die Meerschweinchen-Klappe war wie die Jahre zuvor im Einsatz. IdR eine anonyme Abgabe pro Quartal und vor Weihnachten noch 1-2 Abgaben zusätzlich: 21.04.24 ein Kastrat und zwei Weibchen 01.05.24 ein Kastrat und ein Weibchen 07.05.24 zwei unkastrierte Böcke 07.09.24 ein Kastrat und ein Weibchen 24.09.24 ein Kastrat und ein Weibchen 04.10.24 ein Weibchen 04.10.24 zwei unkastrierte Böcke 28.11.24 zwei unkastrierte Böcke Damit wurden 16 Tiere in der Klappe abgegeben. Neben der Hauptstation in Bad Dürrheim kamen neue Pflegestellen in Mühlhausen-Ehingen und Trossingen dazu. Diese Pflegestellen haben ihre eigenen Statistiken.
von Nina Schirbel 19. Juli 2024
Verdauung und Zahnabrieb Meerschweinchen zählen zu den Nagetieren, deren Zähne „wurzeloffen“ sind. Sie wachsen ein Leben lang weiter, so, wie bei uns die Fingernägel. Wie wäre es wohl, sich die Fingernägel nicht zu schneiden? Es wäre innerhalb von Wochen bereits unangenehm und innerhalb von Monaten im täglichen Alltag sehr hinderlich. Wir nutzen unsere Fingernägel in unserem modernen Alltag schließlich nicht ab. Auch die Zähne aller Nagetiere und Hasenartigen würden ohne Abrieb immer weiter wachsen und damit die Aufnahme von Nahrung schließlich komplett verhindern. Meerschweinchen und auch Kaninchen haben einen Stopfmagen und müssen ständig kleine Portionen fressen. Nur so schiebt sich das Futter durch und nur so werden sehr schwere Verdauungsprobleme vermieden. Damit das Futter genug Masse mitbringt, sollte es nicht zu viel Energie enthalten. Blätteriges grünes Gemüse, Wiesenschnitt, Heu oder spezielle fertige Futtermittel mit viel Rohfaser eignen sich. Kraftfutter ist hingegen nur bei einem erhöhten Nährstoffbedarf sinnvoll. Durch diese Fütterung sind Meerschweinchen unentwegt am Kauen. Genau dabei nutzen sie ihre Zähne effektiv ab. Hierbei kommt es nicht allein auf die Schneide-, sondern auch Backenzähne an. Der Zahn-Mythos mit hartem Futter Immer noch empfehlen sich unkundige Halter hartes Futter und häufig auch trocken Brot. Dieses fördert den Zahnabrieb und ist deswegen sehr wichtig. Dabei ist Brot komplett ungeeignet, da es ein fertig verarbeitetes Lebensmittel ist, das nach dem Abnagen aufweicht. Das enthaltene Getreide ist für die Verdauung der Meerschweinchen je nach Getreideart sogar schwer verdaulich. Dieser Zahn-Mythos lässt sich noch leichter entlarven: Wenn Meerschweinchen beispielsweise an einem harten Ast für den Zahnabrieb nagen sollen, wie sollte das die Backenzähne abschleifen können? Beim trocken Heu ginge das sogar noch, da dieses mit den Schneidezähnen gekürzt und mit den Backenzähnen zermahlen wird. Trocken Kräuterheu mit weichen und feinen Halmen zählt sogar zur Grundausstattung in jedem Meerschweinchen-Gehege. Es ist für den Zahnabrieb und die Verdauung wertvoll, aber noch nicht ganz perfekt. Die Kaugeschwindigkeit In freier Wildbahn haben Meerschweinchen kein Heu und sie nagen nicht ständig an harten Gegenständen. Sie fressen frische Gräser, Blätter, Kräuter, Rinde und Früchte. Letztere enthalten zu viel Energie, weswegen sie ihren Schwerpunkt bei der blättrigen Kost setzen. Dennoch wird es kaum ein wildes Meerschweinchen mit Zahnproblemen geben. Frisches grünes Pflanzenmaterial ist weich, die harten Halme lassen Meerschweinchen hingegen weg. Sie können dieses weiche Material schnell kauen. Dabei reiben die Zähne übereinander und nutzen sich ab. Die höhere Kaugeschwindigkeit führt zum höheren Zahnabrieb. Selbst weiches Kräuterheu ist härter und wird langsamer gekaut. Auch dieses weiche Heu ist für Meerschweinchen in Menschenhand sehr wichtig, auch für den Zahnabrieb. Dennoch ist frisches, grünes und blättriges Futter viel wertvoller. Wenn die Kaugeschwindigkeit für Heu langsamer ist, müssen Meerschweinchen viel länger fressen, um die gleiche Kalorienzahl aufzunehmen. Kraftfutter ist dennoch schlecht, da viele klassische Bestandteile für Meerschweinchen schwer verdaulich oder ungesund sind. Füttern, wie es die Evolution vorsieht Weiches blättriges Futter lässt sich schnell kauen und dadurch schnell fressen. Es eignet sich perfekt für die Verdauung der Tiere. Und ganz wichtig: Frisches pflanzliches Futter enthält wichtige Vitamine und Mineralien, die durch ein vorheriges Trocknen teilweise verloren gehen. Demnach können Meerschweinchen kein Vitamin C bilden, benötigen jedoch große Mengen Vitamin C. Neben diesen Aspekten spricht auch der hohe Wasseranteil für das Frischfutter. Meerschweinchen benötigen immer eine Tränke und trinken bei Bedarf. Nur mit Heu und etwas Kraftfutter würden sie tendenziell weniger Flüssigkeit aufnehmen, das belastet die Nieren. All diese Gründe sprechen dafür, Meerschweinchen mehrfach täglich kleine Portionen Frischfutter anzubieten. Wiesengras, Möhrengrün mit etwas Möhre, etwas Blattsalat, bei Trockenheit ein paar Gurkenscheiben und ein paar Zweige von Haselnuss oder Obstgehölzen sind immer gerne gesehen. Autor: Robert Team: https://www.meerschweinchen-haltung.de/
von Nina Schirbel 29. Dezember 2023
Im Abschluss zeigt sich nun, dass das Jahr 2023 zum Glück ruhiger geworden ist, im Vergleich zu den Jahren 2020 und 2021. Auch 2022 waren es nicht mehr über 400 Tiere, doch dieses Jahren waren es dann "nur" 327 Tiere, die von uns in ein neues Zuhause vermittelt wurden (sofern ich niemanden auf meiner Liste vergessen habe). Außerdem haben wir durch einen Freikauf neben einem Meerschweinchen auch erstmals einem Kaninchen ein neues Leben schenken können. Karotti war nebenbei dann auch noch der Liebling aller Familienmitglieder, doch ein Kaninchen kommt für unsere Pflegestellen- und Gartengestaltung nicht in Frage. Unter den vermittelten Tieren befinden sich dieses Jahr 42 Leihmeeris. Außerdem sind insgesamt 27 Leihmeeris dieses Jahr wieder zu uns zurück gekommen. Teilweise waren diese bis zu 2 Jahre weg. Tierarztkosten, Medikamentenkosten, Laborkosten etc betrugen dieses Jahr gerundet 4575€, der Großteil davon sind Kastrationskosten für 62 Kastrationen und die Kastration von Kaninchen Karotti, was einiges teurer war als für Meerschweinchen. In der Klappe waren - 20.05.23 Kastrat Morris - 23.09.23 2 silberagouti-weiße Mutter und Tochter, tragend - 19.11.23 Weibchen Bürsti - 23.11.23 Kastrat Rudi und Babyweibchen Dörthe Damit war die Klappe dieses Jahr sehr selten benutzt worden. Die Tierheime der Umgebung leiten idR alles weiter, was dafür spricht, dass momentan Ruhe auf dem Meerschweinchenmarkt herrscht. Corona-Rückläufer waren auch nur 2-3 Gruppen. Für die Tragenden und geborenen Babys mache ich noch eine separate Aufstellung. Hier nur in Zahlen - 21 tragende Weibchen - geborene Babys sage und schreibe 60 Stück, davon 19 Stück tot geboren oder in der Aufzuchtphase verstorben Notfälle wurden dieses Jahr 3 Stück betreut. Die beiden Notfälle im Spätsommer/Herbst der schwarze und der Ketchup-Mayo Notfall (siehe Foto) waren besonders hart. Weniger für mich, mehr für die vielen Familien die sich bereit erklärt hatten die tragenden Weibchen in Pflege zu nehmen. Nichts desto trotz war auch ich mit der Organisation und der ganzen Trauer gegen November am Ende der Kräfte. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für alle guten Worte und alle schönen Fotos etc. Sogar meine Lieblingsschokolade wurde mir dieses Jahr zugesandt. Auch darf man nicht verschweigen dass gestern das letzte Tier für dieses Jahr eingeschläfert werden musste, der Rest ist zum Glück fit und braucht derzeit keine Medikamente. Damit haben wir 2023 ein Rekordtief an verlorenen Tieren mit nur 7 Stück (Babys aus den Notfällen sind nicht mit in diese Statistik eingegangen). Alle verstorbenen Tiere findet ihr auch auf der Homepage unter Regenbogenbrücke, um sie in Erinnerung zu behalten. Die Meerschweinchen sind unsere Hauptarbeit. Die Station wurde im Juli vom Kindergarten Sunthausen mit 12 Kindern besucht. Die Grundschule Oberbaldingen sammelte dieses Jahr an Weihnachten für uns, diese Überraschung steht noch aus. Die umliegenden Igelstationen konnten weiterhin gut von uns mit zu kleinen Käfigen versorgt werden, zuletzt am 27.12.23 mit einer Fahrt nach Eigeltingen. Im Januar haben wir in der Station etwas umgebaut, der finale Schliff fehlt aus Zeitgründen immer noch. Außerdem haben wir ein neues Logo dieses Jahr erhalten und die Dokumente sind derzeit in der Bearbeitung für einen neuen Look. Dann werde ich auch endlich die seit Jahren erwartete Apotheke schreiben. Ihr erhaltet sie zu erst. Wir wünschen mit diesen Zeilen allen einen guten Start in das Jahr 2024 und viel Freude weiterhin mit unseren heiß geliebten Meeris. Vielen Dank für die teils bis zur Gründung 2019 zurückreichende Unterstützung und Anteilnahme, ihr seid klasse. Viele Grüße aus Bad Dürrheim
von Nina Schirbel 2. Januar 2023
Ein anstrengendes Jahr 2022 mit einigen Notfällen und den Nachwehen von Corona geht zu Ende, hier die Zahlen: 395 Tiere haben ein neues Zuhause gefunden 110 Jungs wurden kastriert 10 Tiere haben wir verloren (+ mehrere Weibchen und Babys aus den Notfällen) Tierarztkosten insgesamt gerundet 5278€ In der Klappe waren: - Mai 4xmk, 4xw - Juni 3xm, 2xw - Aug 2xm (Jack und Jones siehe Titelbild) - Okt 1xm, 2xw - Dez 1xm (Christmas saß am 24.12.22 in der Klappe und war somit ein Weihnachtsgeschenk) Leihmeeris sind von den 395 Tieren insgesamt 36 Stück. Zurück gekommen sind 2022 18 Leihmeeris (Nächstes Jahr zählen wir dann noch die vielen tragenden Weibchen und die Babys die bei uns geboren wurden, doch dieses Jahr habe ich da irgendwie den Überblick verloren) Wir bedanken uns herzlich bei Euch allen für Eure Unterstützung, das Vertrauen in uns und den regen Austausch über allerlei Meeri-Themen.
von Nina Schirbel 28. Januar 2021
Ein aufregendes Jahr mit Höhen und Tiefen geht zu Ende. 2020 in Zahlen: 404 Tiere haben ein neues Zuhause gefunden 159 Jungs wurden kastriert 12 Tiere haben wir verloren Tierarztkosten insgesamt gerundet 7493€ In der Klappe waren im Januar ein Pärchen, im Mai ein Böckchen, im Juni ein Weibchen, im Juli zwei Böckchen, im Oktober 5 Böckchen und im Dezember zweimal je ein Bock (siehe Foto Felix in seiner Plastikbox vor unserer Haustüre) (Nächstes Jahr zählen wir dann noch die vielen tragenden Weibchen und die Babys die bei uns geboren wurden 😄) Wir bedanken uns herzlich bei Euch allen für Eure Unterstützung, das Vertrauen in uns und den regen Austausch über allerlei Meeri-Themen.
von Nina Schirbel 24. Februar 2020
Percy und Penny sind glücklich im neuen Zuhause bei Madeleine. Es wurde sogar extra noch ein neuer Stall gebaut und wir haben Neuigkeiten, dass noch eine zweite Ebene mittlerweile steht. Madeleine hat bisher mit einem anderen Weibchen gelebt, sie kannte bisher nur dieses Weibchen und stand unter deren Führung. Somit fiel es der schüchternen Meeridame schwer sich auf neue Meeris einzulassen. Wir beraten gerne zu einer Dreiergruppe, da diese Schweinchen im Falle dass ein Tier der Gruppe stirbt, deutlich sozialkompetenter sind und leichter neue Freunde finden. Auch die Gurkengeber haben bei drei Meeris wenn eines stirbt nicht in der Trauer noch die Bürde sofort einen Ersatz zu suchen. Wer Platz hat: Drei Meeris lohnt sich :)
von Nina Schirbel 15. Februar 2020
Als Struppi, geboren November 2012, bei uns abgegeben wurde, waren wir sehr in Sorge. So ein altes Schweinchen, in welchem Zustand würde er wohl sein, zumal er aus Außenhaltung kam. Dann war er auch noch unkastriert und dies würde auch so bleiben. Doch wir haben keine Gruppe, wo wir ihn hätten behalten können. Als Struppi aber da war, waren wir sofort in ihn verliebt. Ein süßer top fiter Opa und dann auch noch extrem zutraulich. Trotzdem blieb das Problem, wohin vermitteln, denn wir hatten ja keine Gruppe für ihn. Doch nach 2 Wochen in der Pflegestelle kam Speedy vorbei, ebenfalls unkastriert und in ähnlichem Alter. Die beiden verstehen sich so klasse und wir freuen uns über dieses HappyEnd. Wir wünschen euch beiden von Herzen noch eine lange gemeinsame Zeit.
von Nina Schirbel 20. Januar 2020
Heute morgen kurz vor dem Frühstück gegen 8:00 Uhr haben die ersten Babys, welche bei uns in der Notstation geboren wurden, das Licht der Welt erblickt. Noch nass und verknautscht schauten sie vorsichtig aus dem Häuschen Richtung Gurkengeber. Mama Sprays war schon verfressen wie eh und je vorne am Stall und forderte ihr wohlverdientes Futter ein. Die 4 Kleinen sind wohl auf, zwei sind etwas kleiner, aber sie laufen am Abend schon der Mama hinterher. Es sind drei Jungs und ein Mädchen, soweit erkennbar. Die Gewichte liegen zwischen 59 und 95 g. Die Zeit wird wie im Fluge vergehen und die Kleinen können sich mit 5 Wochen auf die Suche nach einem eigenen Zuhause machen. Noch vor 300g müssen die Jungs frühkastriert werden, nur so können sie nicht Mama oder ein anderes Weibchen decken. Meerschweinchenbabys sind also wirklich frühreif. Daher die Frühkastration mit 250-300g unter 5 Wochen. Da waren die Kleinen 10 Wochen in Mamas Bauch und draußen geht dann alles so schnell. Mama Sprays hat nun ihre letzte Aufzucht vor sich, sie ist darin ja leider schon sehr geübt. Unterstützung bekommt sie im momentanen Kindergarten von der zweiten Mama und ihren 3 Wochen alten Babys, sowie deren älteren Tochter. Diese Mama und ihre Tochter sind auch wieder tragend. Dh der Kindergarten bleibt uns noch eine Weile erhalten.
von Nina Schirbel 19. Januar 2020
Die beiden sind noch etwas schüchtern, aber haben guten Appetit. Sie hatten es sicher bisher sehr gut, nur in letzter Zeit dürfte der bisherige Besitzer nicht mehr ganz so viel Zeit gehabt haben, denn beide sind etwas zierlich. Wir freuen uns, dass die Meeri-Klappe gut funktioniert und in solchen Fällen angenommen wird. Alle wichtigen Daten zu den Schweinchen wurden auf dem Abgabevertrag ausgefüllt. Dieser wurde extra gut sichtbar auf den Stall gelegt, damit wir auch direkt sehen konnten, dass Schweinchen in der Klappe warten.